Zwischensumme
Nun bilden wir aus den ersten drei Zeilen zuerst einmal eine Zwischensumme. Das ist die Summe, die im Jahr übrig geblieben wäre, wenn Sie selbst nicht mitgearbeitet hätten UND wenn Ihnen die Immobilie nicht gehören würde.
Mitarbeitersituation
Für den Wert der Praxis ist nun aber nicht die Vergangenheit entscheidend, sondern die Zukunft. Für den Käufer ist entscheidend, dass er auch in der Zukunft Geld verdient.
In Zeitend es Fachkräftemangels ist hier die Mitarbeitersituation entscheidend. Und leider ist es so, dass oft Praxen mit weniger Mitarbeitenden verkauft werden, als in den letzten Jahren dort gearbeitet haben.
Manchmal ist die Kündigung eines Mitarbeitenden der Anlass sich Gedanken über den Verkauf zu machen. Das ist verständlich – für den Wert und die Sicht des Käufers natürlich „zu spät“.
Die Betrachtung der Mitarbeitenden können wir jetzt entweder exakt auf die Wochenstunden rechnen – oder in einer Annäherung als „durchschnittliche Vollzeitäquivalente“ (FTE).
Für den Rechenweg ist es egal welchen Wert Sie nehmen, denn wir teilen den aktuellen Wert durch den Durchschnittswert der letzten beiden Jahre. Bei vier Vollzeitkräften mit je 40 Stunden und einer aktuellen Kündigung ergibt das im einen Fall 120 / 160 (Stunden). Im anderen Fall 3 / 4. Beides ist ein Faktor von 0,75.
Tragen Sie diesen Faktor nun in Zeile 5 (F1) ein.

